Tarifvertrag evangelische kirche schleswig-holstein

In Berlin-Brandenburg bildeten die reformierten Gemeinden ein eigenes Dekanat (Kirchenkreis), das nicht entlang territorialer Grenzen, sondern konfessioneller Differenzen abgegrenzt war. [64] Das reformierte Dekanat existierte auch nach der Fusion Berlin-Brandenburgs mit der Kirche in der schlesischen Oberlausitz, zu der nun auch die schlesische Reformierte Gemeinde gehörte. Die Evangelische Kirche im Rheinland und die von Westfalen sind Kirchen, die nach dem Selbstverständnis in der Verwaltung vereint sind. [64] Während viele rheinische Gemeinden in der Konfession tatsächlich vereint sind, sieht die westfälische Kirche lutherische und reformierte Traditionen gleichrangig. [64] Die Evangelische Landeskirche Anhalts ist wieder eine konfessionsgeeinte Kirche, in der alle Gemeinden auch in der Konfession vereint sind. [64] Am 11. September 1933 versammelte Gerhard Jacobi ca. 60 gegensätzliche Pastoren, die den Bruch christlicher und protestantischer Prinzipien deutlich sahen. Weschke und Günter Jacob schlugen vor, den Pfarrnotverband zu gründen, und so wählten sie Pastor Niemöller zu ihrem Präsidenten. [58] Auf der Grundlage der Thesen von Günter Jacob kamen die Mitglieder zu dem Schluss, dass ein Schisma eine Tatsache sei[64], da die offizielle Organisation antichristlich, ketzerisch und daher illegitim sei. [65] [66] Jeder Pfarrer, der dem Bund beitrat – bis Ende September 1933 2.036 von insgesamt 18.842 protestantischen Pastoren in Deutschland – musste unterschreiben, dass er den arischen Absatz ablehnte. [58] Evangelische Kirche in Hessen und Nassau-in Mittel- und Südhessen und in Rheinland-Pfalz (Rheinhessen)[73] -gegründet 1934 und 1945/46 durch die Fusion ehemaliger Kirchen neu gegründet: Die mit Abstand erfolgreichste Kirchenpartei bei Kirchenwahlen war die antiliberale Positive Union,[19] mit dem gesunden Menschenverstand in vielen Bereichen, aber die mit Abstand erfolgreichste Kirchenpartei bei Kirchenwahlen. Deshalb hat die Positive Union oft Koalitionen mit den Konfessionellen geschlossen.

König Wilhelm I. von Preußen stellte sich auf die Seite der Positiven Union. [18] Vor 1918 wurden die meisten Konsistonie und der Evangelische Oberste Kirchenrat von Befürwortern der Positiven Union dominiert. [21] 1888 konnte König Wilhelm II. von Preußen den Liberalen Adolf von Harnack erst nach langen öffentlichen Debatten und Protesten des Evangelischen Oberkirchenrates zum Theologieprofessor an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin ernennen. [22] Wir behandeln unser Thema mit einem primären historischen Schreiben. Es ist ein Thema, das der orthodoxen Theologie weniger bekannt ist und für das richtige Verständnis der Tatsachen eine lange Erzählung notwendig ist. Die Zitation historischer Elemente (die Erzählung beträgt 60 %, während die Analyse zu 40% der These) wäre mangelhaft, ohne die historische Rückschau und die Darstellung der Strukturen der beiden untersuchten Kirchen.

Außerdem ist unser Thema eng mit der ökumenischen Bewegung verbunden. Das erste Kapitel ist daher einer kurzen Präsentation der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Kirchen, aus denen sie besteht, ihrer verwaltungsrechtlichen Zusammensetzung und ihrer Organisationen, ihrer zentralen soziotheologischen Ansichten, mit kurzen Verweisen auf die historische Entwicklung der deutschen Reformation gewidmet, um die Wurzeln und Traditionen ihrer Mitgliedskirchen zu verstehen. Die Fülle der primären und sekundären Quellen, die sowohl mit der Reformation und ihren Vertretern als auch mit den verschiedenen Konfessionen zusammenhängen, wird entweder den Quellen oder den Fußnoten zuführen, um einerseits unsere Bemühungen (im Rahmen unserer Forschung) zu zeigen, die Ursache, den Verlauf, die Theologie und die Realität des deutschen Protestantismus besser zu kennen.

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