Versicherungsmakler maklervertrag notwendig

Zweitens ist es wichtig, dass Kunden, die mit kleinen oder mittleren Maklern zusammenarbeiten, bestätigen, dass der Makler über ausreichende Fehler- und Auslassungsversicherung verfügt, um einen Anspruch auf Fehlverhalten bezahlen zu können. In einer Dienstleistungsvereinbarung sollte festgelegt werden, dass der Makler bestimmte Grenzen der E&O-Abdeckung hat und beibehalten wird, und zumindest zu Beginn der Beziehung sollte der Kunde eine Versicherungsbescheinigung verlangen, die dieses Deckungsniveau belegen. Die FCA betrachtete die Vergütung von Versicherungsmaklern auch als Teil ihrer Marktstudie für Versicherungsmakler, die von November 2017 bis Februar 2019 lief. Die Marktstudie der FCA wurde als Reaktion auf die Meldung von Wettbewerbsbedenken auf dem Markt für Versicherungsmakler im Großhandel eingeleitet. Obwohl die Studie keine Anhaltspunkte für einen erheblichen Schaden für den Wettbewerb fand, identifizierte sie doch bestimmte Bereiche, die nach Ansicht der FCA weitere Maßnahmen rechtfertigten, insbesondere im Zusammenhang mit Interessenkonflikten, der Offenlegung gegenüber Kunden und bestimmten vertraglichen Vereinbarungen zwischen Maklern und Versicherern. Die IDD führte eine neue Verhältnismäßigkeitsregel ein: Die organisatorischen Verwaltungsmaßnahmen eines Unternehmens zur Bewältigung von Interessenkonflikten müssen in einem angemessenen Verhältnis zu den ausgeübten Tätigkeiten, den verkauften Policen und der Art des Versicherungsvertreibers stehen, der sich das Unternehmen befindet. Die IDD führte auch eine Regel ein, die einen Makler verpflichtet, sicherzustellen, dass sein Leitungsorgan regelmäßig und mindestens einmal jährlich schriftliche Berichte über aufgezeichnete Interessenkonflikte erhält. Zusätzlich zu den neuen Anforderungen und entsprechend der Position vor der Einführung des IDD muss der Makler dem Versicherten auch Angaben zur Gebühr oder zur Berechnung der Gebühr machen, bevor der Versicherte eine Zahlungsverpflichtung übernimmt, oder vor Abschluss des Versicherungsvertrags, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher ist (ICOBS 4.3.1R). Dies gilt für alle Gebühren, die während der Laufzeit des Vertrags erhoben werden, jedoch nicht auf Prämien oder Provisionen oder andere Vergütungsarten, die nicht direkt vom Versicherten zu zahlen sind. Mit der Einführung der IDD wollte die FCA auch ein Umfeld schaffen, in dem den Verbrauchern Versicherungsprodukte verkauft wurden, die ihren Bedürfnissen besser entsprachen und bessere Produktinformationen erhielten, so dass die Verbraucher ein größeres Vertrauen in ihre Kaufentscheidungen für Versicherungen erhielten.

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